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Zeitraum 2012 - 2013

Volltreffer: „Pro Chance“ unterstützt die Werk-statt-Schule beim Integrationsprojekt Bolzplatz.

Die ZAG-Stiftung „Pro Chance“ freut sich in Kooperation mit ZAG Personal & Perspektiven und der Initiative „Vereint für Hannover“ das Integrationsprojekt Bolzplatz der Werk-statt-Schule ermöglichen zu können. Auch für 2013 sind Detailprojekte mit diesen Kooperationspartnern geplant.

Auf unserer Stiftungsgala im November 2011 wurden zwei Projekte vorgestellt. Frank Titz von der Werk-statt-Schule überzeugte mit seinem Konzept und konnte die deutliche Mehrheit der Stimmen für sich gewinnen. Somit wurde dieses Projekt zusätzlich mit Geldern von der Stiftungsgala realisiert.

Der Bolzplatz bietet benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Raum, sich auf dem Pausenhof auszutoben und überschüssige Energien in ein sportliches und faires Miteinander zu leiten. Der robuste, umzäunte Fußballplatz mit Ballfangnetz wurde innerhalb von 15 Arbeitstagen errichtet und ist nun zentraler Teil der erneuerten Außenanlage, die von den Schüler/innen mitgestaltet worden ist. Die Schüler/innen waren so begeistert, dass sie zusätzlich sogar Bäume gerodet haben.

„Der Schulhof war vorher sehr klein und bot nur ein sehr eingeschränktes Sport- und Pausenangebot. Umso mehr freuen wir uns über die gelungene Umsetzung“, so der ehemalige Schulleiter Frank Titz, der gemeinsam mit Ulrich Barth, viel Zeit und persönliches Engagement in die Projektleitung investiert hat. Ein Nutzgarten, Sitzgruppen und kleine Sportgeräte ergänzen das Konzept.

Praktische und bewegungsbezogene Angebote sind in der Werk-statt-Schule von besonderer Bedeutung. Das Integrationsprojekt Bolzplatz ist vor allem für Schülerinnen und Schüler mit motorischen Leistungsdefiziten sehr wichtig, dient aber auch der Festigung sozialer Kompetenzen. Es bietet daher eine wichtige Grundlage zur Steigerung der allgemeinen Lern- und Leistungsfähigkeit und verbesserten Integration der Schülerinnen und Schüler in das Schulleben.

Die Werk-statt-Schule ist eine anerkannte Haupt- und Förderschule. Sie hilft seit 30 Jahren benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die an öffentlichen Schulen nicht ausreichend gefördert werden können, bei ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung. Der Unterricht verbindet dabei handwerkliche und praktische Aufgaben mit Schulischem. So werden die Schülerinnen und Schüler auch zu einem regelmäßigen Schulbesuch motiviert, sodass auch vermehrt Haupt- und Realschulabschlüsse erreicht werden.